Mit 2 Swing-Trades die Performance des ersten Quartals erzielt

Liebe Freunde der Mathematik! In diesem Beitrag möchte ich zeigen, welchen überdurchschnittlich positiven Einfluss die Pyramidisierung einer Position auf ihren Gesamtgewinn haben kann. Selbstverständlich bieten nicht alle Swing-Trades diese Möglichkeiten. Aber wenn man mit Kontinuität eine bewährte Vorgehensweise wiederholt, stößt man zwangsläufig nach einer Reihe von mühsamen Gelegenheiten auf die eine herausragende Situation, welche es erlaubt, mit einfacher Vorgehensweise einen Trade derart aufzubauen, daß man mit einer überdurchschnittlich grossen Position im Zielbereich ankommt. Und das bei Einhaltung eines strikten Risiko-Managements und einem üblichen kleinen Initial-Stop.




Beim ersten Trade handelt es sich um eine Short-Position in AUD.JPY. Diese wurde eröffnet am 17. Jan. 2020, nachdem wir am 16.Jan. deutlich von einem Supply-Level abgeprallt waren. Der Einstieg erfolgte intraday bei einem Preis von 76.15 mit Stop über dem Vortageshoch. Der Trade konnte insgesamt 4 mal aufgestockt werden und erreichte so eine 7-fache Initialgrösse. Beim Aufstocken werden je nach Situation und aktuellem Verlauf des Trades bereits akkumulierte Gewinne entweder vollständig ( dies nur in der Startphase) oder zu immer weiter abnehmenden prozentualen Anteilen riskiert, um die neue Position zu finanzieren.




Dieser Trade befindet sich aktuell in der Zielzone und hat ein Risiko-Gewinn-Verhältnis von über 1 zu 100 erzielt.


Beim zweiten Trade handelt es sich ebenfalls um einen Short-Trade, und zwar im Copper-Future. Dieser wurde ebenfalls am 17. Jan. 2020 initialisiert. Die Ausgangssituation ist sehr ähnlich zum Trade in AUDJPY, denn auch hier erreicht der Markt eine wichtige Zone von Supply. Der Tag endet mit einer Reversal-Kerze und bietet am folgenden Handelstag einen Einstieg in einer Intraday-Supply-Zone.




Dieser Trade baut innerhalb von zwei Tagen großes Momentum auf, sodass größtenteils nur mit Intraday-Breakouts die Position ausgebaut werden kann. Diese Vorgehensweise ist in der Regel nicht sehr gut für einen ersten Einstieg geeignet, da man naturgemäss den schlechtesten Preis verkauft oder bei einer Long-Position den teuersten Preis kaufen muss. Auch ist statistisch nicht mit guten ergebnissen zu rechnen. In einem Momentum-getriebenen Move, wie man ihn bei Rohstoffen häufiger findet, ist diese Methode vertretbar.


So konnte die Initial-Position auch hier auf das 13-fache vergrössert werden. Kupfer befindet sich aktuell in einem Bereich, in dem sekudäre Demand-Zonen aus 2019 liegen. Der Trade wird also bereits sehr eng getrailt.


Ein Video zur Pyramidisierung ist auf dem Youtube-Kanal zu sehen. Hier wird auch der Vorteil des Swing-Tradings gegenüber dem Intraday-Handel besprochen.




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